Digitale Mammographie


Was ist eine Mammographie?

Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung der weiblichen Brust mit Hilfe von speziellen Röntgengeräten. Die Mammographie wird einerseits zur Früherkennung von Brustkrebs eingesetzt, wenn noch keine Symptome vorliegen (Mammographie-Screening), und sie dient anderseits der Abklärung bei Verdacht auf Brustkrebs bzw. Tumor (kurative Mammographie).

Technische Ausstattung in unserer Praxis Regensburg

Unsere Praxis in Regensburg verfügt über einen SIEMENS Mammomat Inspiration Prime der neusten Generation. Die angewendete Röntgenstrahlung ist eine weiche Strahlung und liefert sehr kontrastreiche Aufnahmen. Dabei können bereits kleine, nicht tastbare Gewebsveränderungen erkannt werden. Jede Brust wird aus zwei oder mehr Richtungen aufgenommen. Die Aufnahmen werden mit einem volldigitalen Detektor angefertigt. Speziell noch nicht tastbare Tumoren können durch eine Mammographie aufgespürt werden. Schon winzige Verkalkungen können im Brustgewebe nachgewiesen werden. Diese sogenannten Mikroverkalkungen sind häufig Hinweise auf Brustkrebs. Kleine Tumore sind teils schon ab 5 Millimeter Durchmesser zu erkennen. In diesem frühen Stadium ist die Aussicht auf Heilung ausgesprochen gut.

Ablauf der Untersuchung

Bei der Untersuchung steht oder sitzt die zu untersuchende Person. Während der Aufnahme wird die Brust zwischen zwei Plexiglasplatten komprimiert, um Bewegungen zu vermeiden und die Strahlendosis gering zu halten. Die Röntgenstrahlen durchdringen während der sehr kurzen Untersuchungszeit die Brust, werden an unterschiedlichen Gewebearten und Strukturen (Muskeln, Fettgewebe, Drüsenkörper, Mikrokalk, Karzinome unterschiedlich geschwächt und treffen dann auf den Detektor. Die empfangenen Werte werden elektronisch aufbereitet und im Computer in Grauwerte umgerechnet. Mit mathematischen Verfahren können beliebige Schnitte und sogar dreidimensionale Bilder umgerechnet werden.

Ob ein Befund gutartig oder bösartig ist, kann in der Regel nicht sofort entschieden werden. Hierfür sind ergänzenden Untersuchungen erforderlich - wie z.B. Sonographie (Ultraschall), eine Kernspinuntersuchung (Mamma-MRT) oder eine Biopsie.

 

Häufige Fragen


Tut die Untersuchung weh?

Die mammographische Röntgenuntersuchung an sich ist absolut schmerzfrei. Lediglich die Kompression der Brust zwischen Plexiglasscheiben empfinden manche Frauen als unangenehm. Dies dient der Qualität der Aufnahmen und ist nur von kurzer Dauer.

Sind Röntgenstrahlen nicht gefährlich?

Röntgenaufnahmen sind nur bei häufiger Anwendung oder sehr hohen Dosen gesundheitlich bedenklich. Moderne Mammographiegeräte wie die in unseren Praxen besitzen mehrere Anoden-Filter-Kombinationen, so dass abhängig von der Dichte und Dicke der Brust immer mit geringster Röntgendosis gearbeitet werden kann. Bei digitalen Aufnahmetechniken hilft die sofortige Qualitätskontrolle, Aufnahmewiederholungen zu vermeiden.

Kann die Mammographie auch bei Schwangeren durchgeführt werden?

Nein, das Röntgen während der Schwangerschaft sollte auf lebensbedrohliche oder akute Notfälle beschränkt bleiben. Bitte weisen Sie vor der Untersuchung in jedem Fall auf eine bestehende oder mögliche Schwangerschaft hin.

 

 

 

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