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MR-Mammographie


Was ist eine MR-Mammographie?

Die röntgenstrahlenfreie Brustuntersuchung im MRT (auch Mamma-MRT) gilt als die Methode mit der höchsten Nachweisgenauigkeit bei Brustkrebs. Sie kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn Röntgenaufnahmen und Ultraschall keine ausreichenden Ergebnisse liefern. Das MRT-Bild der Brust kann auch dafür genutzt werden, um den Bereich, aus dem Gewebe zur pathologischen Untersuchung entnommen werden soll, genau zu ermitteln und zu kennzeichnen.

Technische Ausstattung in unseren Praxen

Die MR-Mammographie kann nur mit unseren MRT in Regensburg durchgeführt werden.

Ablauf der Untersuchung

Wegen des starken Magnetfelds ist bei Metallteilen im Körper Vorsicht geboten. Die Untersuchung selbst ist schmerz- und praktisch risikolos. Vor Beginn der Untersuchung müssen Sie alle metallischen Gegenstände ablegen. Dazu zählen auch Uhren, Hörgeräte sowie Scheck- oder Kreditkarten. Metallteile im Körper wie zum Beispiel fester Zahnersatz, Gelenkprothesen oder Metallplatten nach Operation eines Knochenbruchs stellen in der Regel kein Problem dar. Da es im Magnetfeld zu Fehlfunktionen kommen kann, sind Patienten mit Herzschrittmachern von der Untersuchung ausgeschlossen, ebenso Patienten mit Innenohrprothesen (Cochleaimplantate). Zu Beginn der Untersuchung erhalten Sie ein Kontrastmittel intravenös verabreicht. Das Mittel ist in der Regel gut verträglich und dient der besseren Darstellung von Tumoren. Während der Untersuchung liegen Sie auf dem Bauch auf einer Liege, die Brüste sind in einer speziellen Vertiefung gelagert. Anders als bei einer Röntgenmammographie müssen die Brüste nicht komprimiert werden, der für manche Frauen unangenehme Druck entfällt. BHs müssen während der Untersuchung abgelegt werden, ein T-Shirt können Sie jedoch problemlos tragen.

Häufige Fragen


Warum ist es im MRT so laut?

Der Lärm im MRT kommt von den Umschaltgeräuschen des Magneten und hat etwa die Lautstärke einer Bohrmaschine, wird aber im Laufe der Untersuchung nicht lauter. Wir bieten Ihnen bei Bedarf gerne einen Gehörschutz an. Das Gerät in Regenstauf ist mit der innovativen Silent-Scan-Technologie ausgestattet, die bei vielen Untersuchungen eine deutlich geräuschärmere Untersuchung ermöglicht.

Was sind die besonderen Vorteile einer MRT?

Die Kernspintomographie ist ein schonendes, praktisch risikoloses Untersuchungsverfahren. Aufgrund der fehlenden Strahlenbelastung können auch Kinder untersucht werden. Wenn ein Patient kein jodhaltiges Kontrastmittel vertragen sollte, wie es z. B. in der Computertomographie zum Einsatz kommt, kann der Radiologe oft auf eine Kernspinuntersuchung ausweichen.

Wofür wird eine MRT eingesetzt?

Die Kernspintomographie eignet sich zur bildlichen Darstellung nahezu aller Organe und Gewebe. Sie kann andere Diagnoseverfahren, wie z. B. die klassische Röntgenuntersuchung, sinnvoll ergänzen, aber auch Verfahren ersetzen, bei denen bisher ein Eingriff in den Körper notwendig war. Besonders gut sind Gehirn und Rückenmark, innere Organe (mit Ausnahme der Lunge), aber auch Muskeln und Gelenke zu beurteilen.

Wann darf ich keine Kernspinuntersuchung durchführen lassen?

Patienten mit Herzschrittmachern und anderen "bioelektronischen" Implantaten wie Insulinpumpen oder Innenohrprothesen (Cochleaimplantate) können leider nicht untersucht werden, da es zu Funktionsstörungen der Implantate kommen kann. Teilen Sie uns daher unbedingt mit, wenn Sie metallhaltige Teile im Körper haben! Insbesondere können Gefahren von Metallsplittern im Bereich des Auges oder Hirngewebes ausgehen.

Werden auch für eine MRT-Untersuchung Kontrastmittel verabreicht?

Es gibt zwar mittlerweile einige kontrastmittelfreie MRT-Untersuchungen, doch auch in der Kernspintomographie werden Kontrastmittel eingesetzt. Diese enthalten jedoch, anders als bei vielen Röntgen-Kontrastmitteln kein Jod, sondern meist das in der Regel gut verträgliche Gadolinium. Wir verfügen in unserer Praxis auch über spezielle, moderne Kontrastmittel, z. B. ein leberspezifisches Kontrastmittel für Leber-MRT oder auch ein Gelenkkontrastmittel für direkte MR-Arthrographien der großen Gelenke. So können wir auf die speziellen Bedürfnisse eines jeden Patienten eingehen und Nebenwirkungen vermeiden.

Was kann man gegen Platzangst (Klaustrophobie) im MRT tun?

Unsere Kernspintomographen verfügen über besonders weite Öffnungen, was klaustrophobischen Patienten entgegen kommt. Das Gerät in Regenstauf hat den derzeit größtmöglichen Röhrendurchmesser und die Röhre ist auch kürzer als in älteren MRT-Modellen. Durch eine spezielle Software ist es zudem möglich, dass der Patient bei vielen Untersuchungen mit den Füßen zuerst in das Gerät geschoben wird - so bleibt der Kopf außerhalb der Röhre. Wenn Sie es wünschen, können wir Ihnen dennoch vor der Untersuchung ein angstlösendes Medikament geben. Allerdings bitten wir Sie dann, für die nächsten 6 Stunden nicht mehr Auto zu fahren. Sie sollten sich also ggf. von jemandem zur Untersuchung bringen und von der Praxis abholen lassen.

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