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Herzinfarkt, Kreislaufversagen und Bluthochdruck sind in den westlichen Industrienationen sehr weit verbreitet. Auch andere Störungen wie zum Beispiel Aneurysmen (Aussackungen der Schlagadern), Herzklappenfehler oder Herzmuskelentzündungen können zu Herz-Kreislauf-Problemen führen. Zudem begünstigen Bewegungsmangel, Übergewicht, Rauchen, erhöhte Blutfette, Diabetes mellitus und erbliche Erkrankungen Gefäßverengungen. Die röntgenstrahlungsfreie MRT ermöglicht es, das Herz und die Gefäße genau zu untersuchen, um koronare Herzkrankheiten frühzeitig nachzuweisen. Lange bevor man Herz-Kreislauf-Erkrankungen spürt, kann das Herz-MRT diese sichtbar machen.


 

  • Früherkennung von Herz- und Kreislaufproblemen mittels Herz-MRT

Mittels Herz-MRT (auch Kardio-MRT genannt) kann man das schlagende Herz betrachten, die Beschaffenheit und Durchblutung des Herzmuskels prüfen, die Funktionsfähigkeit der Herzklappen einschätzen und Herzfehler präzise darstellen. Während der Untersuchung kann festgestellt werden, ob Herzmuskelareale vorhanden sind, die unter Belastung nicht ausreichend durchblutet werden (z. B. bei koronaren Herzkrankheiten) oder bereits Narben nachweisbar sind, die auf stattgehabte - möglicherweise stumme - Infarkte hinweisen.

 

  • Koronarkalkmessung (Kalzium-Scoring)

Bei entsprechender Indikation kann auch eine Computertomographie des Herzens (Kardio-CT) mit Koronarkalkmessung (Koronares Calcium Scoring) und Darstellung der Herzkranzgefäße (nicht-invasive CT-Koronarangiographie) durchgeführt werden. Die Koronarkalkmessung stellt eine risikoarme, schnelle und für den Patienten angenehme Methode zur Einschätzung des persönlichen Herzinfarktrisikos dar. Mit der ultraschnellen Computertomographie können Verkalkungen der Herzkranzgefäße am bewegten Herzen dargestellt und örtlich wie mengenmäßig beschrieben werden.

In kürzester Zeit liegt das Untersuchungsergebnis vor, das Rückschlüsse auf das persönliche Herzinfarktrisiko zulässt. Anhand des sogenannten Kalkscores ist erkennbar, ob die Herzkranzgefäße noch gesund oder schon durch Arteriosklerose krankhaft verändert sind. Studien haben gezeigt, dass die Ermittlung des Kalkscores eine viel genauere Risikoeinschätzung ermöglicht als beispielsweise das Cholesterin im Blut.

 

 

 

 

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