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Computertomographie


 

Was ist eine Computertomographie?

Die Computertomographie (CT) ist ein modernes, "bildgebendes" Verfahren, durch das ein detaillierter Blick in den menschlichen Körper möglich wird. Eine Röntgenröhre umkreist den Patienten und sendet gleichzeitig ein dünnes Röntgenstrahlenbündel aus. Der Röhre gegenüber umkreist ein Detektorsystem den Patienten. Dadurch können Körperorgane in jeder Schicht aus nahezu eintausend Richtungen aufgenommen werden. Dies summiert sich auf hunderttausende von Messwerten, die ein Computer weiter verarbeitet. Das Ergebnis sind überlagerungsfreie Querschnittsbilder der untersuchten Körperregion.

 

Technische Ausstattung in unserer Praxis Regensburg

In unserer Praxis in Regensburg nutzen wir einen Niedrig-Dosis-Computertomographen von Siemens. Das Gerät ist mit verschiedenen Strahlenreduktions-Technologien ausgestattet, so dass wir bei den meisten Untersuchungen bei nur etwa 20 bis 30 Prozent der zulässigen und sonst üblichen Referenzdosis liegen. Bei einer hochaufgelösten dünnschichtigen CT-Untersuchung der Nasennebenhöhlen sogar bei nur etwa 15 Prozent der Referenzdosis. Mit umgerechnet 0,1 mSv ist die effektive Dosis für eine CT der Nasennebenhöhlen damit niedriger als bei den meisten Digitalen bzw. Dentalen Volumentomographen (DVT). Zum Vergleich: die mittlere natürliche Strahlenexposition des Menschen beträgt im Jahr etwa 2,4 mSv.

 

Ablauf der Untersuchung

Während der Untersuchung liegt der Patient meist in Rückenlage, seltener in Bauchlage auf einer schmalen Liege, die sich langsam in die ringförmige Öffnung (Gantry) des Gerätes hineinbewegt. Die Gantry ist relativ weit und ringförmig (keine "Röhre"), weshalb Sie sich nicht eingeengt fühlen und keine Platzangst haben müssen. Die Untersuchung selbst ist völlig schmerzfrei und dauert je nach Aufwand 2 bis 10 Minuten. Sie sollten während der Untersuchung so entspannt und ruhig wie möglich liegen. Möglicherweise wird Ihnen eine automatische Stimme genaue Anweisungen für die Atmung geben. Bitte halten Sie sich daran, denn bei unterschiedlicher Atemtiefe können sich die inneren Organe anders darstellen. Oft ist es notwendig, 50-150 ml Kontrastmittel über eine Vene in das Blutgefäßsystem zu injizieren, um Entzündungen oder Tumoren und natürlich Gefäßerkrankungen nachweisen oder ausschließen zu können. Bei Untersuchungen des Bauchraums kann es hilfreich sein, verdünntes Kontrastmittel vor der Untersuchung zu trinken und eine bessere Abgrenzbarkeit des Magen-Darm-Traktes zu ermöglichen.

 

Häufige Fragen


 

Warum ist uns die geringe Strahlenbelastung unserer Patienten so wichtig?

In den letzten Jahren hat die kollektive effektive Dosis durch CT-Untersuchungen kontinuierlich zugenommen, wobei laut statistischem Bundesamt für Strahlenschutz der zahlenmäßig relative geringe Anteil der CT-Untersuchungen (7% der Röntgenuntersuchungen) für den Großteil der Strahlenexposition (60% der kollektiven effektiven Dosis) in der Medizin verantwortlich ist. Gerade mit den immer schneller und stärker werdenden CT-Geräten wird ein verantwortungsvoller Umgang mit der Strahlung immer wichtiger. Da bei uns neben einer optimalen Bild- und Untersuchungsqualität der Patient als Mensch im Mittelpunkt steht, ist uns eine strahlenarme und auf den Patienten individuell abgestimmte Untersuchung sehr wichtig.

 

Was sind die besonderen Vorteile einer CT?

Die Untersuchung ist schmerzfrei und für den Patienten unkompliziert. Der besondere Vorteil gegenüber dem konventionellen Röntgen ist die bessere Darstellung der Weichteile, d. h. der inneren Organe sowie der Knochen und insbesondere der Lunge. Auch große Körperabschnitte können in kurzer Zeit untersucht werden. Durch die besondere Aufnahmetechnik werden Überlagerungen von Organen, wie sie im Röntgenbild (Summationsbild) entstehen können, vermieden. Oft ist erst durch dieses Verfahren eine exakte Diagnose möglich. Durch Nachverarbeitung der gemessenen Daten können dreidimensionale Darstellungen des untersuchten Bereiches, z. B. zur OP-Planung erzeugt werden.

 

Wofür wird eine CT eingesetzt?

Die Computertomographie hat heutzutage ein sehr breites Einsatzspektrum. Bei Untersuchungen der Lunge, bei vielen Fragestellungen im Bauchraum (Abdomen) und der schnellen Untersuchung des Kopfes z. B. bei der Suche nach Blutungen und Verletzungen, kann keine andere Methode so schneller und präziser entscheidende Informationen liefern. Gerade bei Unfällen und Schlaganfällen ist die Computertomographie unverzichtbar.

 

Was passiert während ich Kontrastmittel bekomme?

Während der Kontrastmitteleinspritzung erleben Sie ein Wärmegefühl, mitunter auch einen metallischem Geschmack auf der Zunge oder Harndrang. Beides ist harmlos und verschwindet nach wenigen Minuten. Bei Überempfindlichkeit kann es jedoch vereinzelt zu allergieähnlichen Reaktionen und Kreislaufreaktionen kommen.

 

Was passiert, wenn ich allergisch auf jodhaltige Kontrastmittel bin?

Falls Sie allergisch auf das jodhaltige Kontrastmittel reagieren, kann es zu verschiedenen Reaktionen kommen. Zu nennen sind unter anderem: Brechreiz, Juckreiz, Hautausschlag und ähnliche leichte Reaktionen. Sie klingen in den meisten Fällen von selbst ab und bedürfen keiner weiteren Behandlung. Teilen Sie vor der Untersuchung bitte unbedingt mit, wenn bei Ihnen Kontrastmittel-Unverträglichkeiten, Asthma oder Heuschnupfen bekannt sind. Durch geeignete Medikamente kann einer allergischen Reaktion vorgebeugt werden.

 

 

 

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